Moin. Herzlich Willkommen.

Ich würde gerne Klavier spielen können. Und singen. Kann ich aber nicht. Ich könnte es lernen. Jedenfalls das mit dem Klavier. Aber irgendwie möchte ich mir die Zeit dafür nicht nehmen. Ich nehme mir lieber Zeit für packende Fotos, gute Filme und mitreißende Texte. Ich glaube nämlich, dass ich das kann. Und das hier? Das ist mein Tagebuch. Und ich? Ich heiße Torsten Luttmann.
Moin. Herzlich Willkommen.

MMXVIII Das neue Jahr.

MMXVIII. Zweitausendachtzehn. Mittlerweile sollten die meisten von uns im alltäglichen Wahnsinn angekommen sein. Denn immerhin ist das neue Jahr schon einige Tage alt. Mein Start war nicht besonders. Ohne Glanz und Gloria. Und die einzige Party, die ich erlebt habe, war die Silvesterparty im ZDF. Vor dem Brandenburger Tor. Die war so spektakulär, dass mein Hund so gelangweilt war, dass ihn die Böllerei vor unserem Haus kaum gejuckt hat. Egal. Wie sieht es denn eigentlich mit den  Vorsätzen für 2018 aus? Was passiert alles in diesem Jahr?

Eigentlich gibt es für mich in diesem Jahr keine Vorsätze. Wenn, dann höchsten Ziele. Kleine Ziele, die ich erreichen möchte. Ein Ziel ist zum Beispiel mehr Struktur in meinen Arbeitsalltag zu bringen. Mehr Ordnung. Feste Redaktionspläne für diesen Blog und für Zwischenzeiten. Das Thema Video / Film soll mehr Bedeutung bekommen, denn ich glaube für mich (und für viele andere Unternehmen) wird dieses Thema in diesem Jahr ein wichtiges Thema sein. Und auch das Thema „Fotografie“ wieder seinen Schwerpunkt finden.

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Einmal kochen gehen. Das Kochevent im Küchenstudio Plaggenborg

Im Grunde genommen sind es die Erlebnisse, die haften bleiben. Die Augenblicke, die man intensiv erlebt. Es sind die Erlebnisse, die zu jenen Momenten werden, an die man später gerne zurückdenkt. Und vielleicht sagt man sich dann eines Tages, wenn auch nur zu sich selbst, weißt Du noch?  Manchmal sind es genau diese Erlebnisse, die in Kombination mit gutem Essen die unterschiedlichsten Menschen zusammenbringen, die dann an einem Tisch sitzen und gemeinsam einen neuen Teil der eigenen Geschichte schreiben.

Es ist Donnerstag. Die Sonne hat sich vom Tag verabschiedet und die Stadt in Dunkelheit gehüllt. Die Lichter der Häuser, die von überall gut sichtbar sind, schenken dem Ort diese gefühlte Wärme, obwohl in den Eingangsbereichen und vor den Türen noch der Schnee zu finden ist. Langsam laufen einige Menschen durch die einladende Glastür des Küchenstudios. Oben, in der Galerie, werden sie bereits erwartet. Rüdiger Weck hat alles vorbereitet und ist gerade dabei, Sekt einzuschenken, als die ersten Gäste des Kochevents im Küchenstudio Plaggenborg eintreffen.

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Winterpause Niemandsland. Stillstand. Oder Auszeit.

An den Tagen, jenen Tagen zwischen Weihnachten und Silvester wird es still. Leise. Ich motte meine Kamera ein und lege meine Tastatur zur Seite. Die Batterien der Maus kühlen aus und der Monitor verstaubt langsam vor sich hin. So jedenfalls ist der Plan für die kommende Zeit. Die Flucht ins Niemandsland. Stillstand. Oder einfach nur, eine kleine Auszeit.

Der Terminkalender ruft mich noch. Bis zum Hl. Abend. Bis zur letzten Sekunde. Einige Videos, die noch gedreht werden wollen. Einige Besprechungen, die noch gehalten werden wollen. Einige Fotos, die noch geschossen werden wollen. Und dann? Kehrt Ruhe ein. Langsam. Über Nacht. Wenn Weihnachten beginnt und alles irgendwie anders ist.

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Lüttje Seep Die Seifenmanufaktur aus Ellerbrock

Manchmal werden Träume war. Meistens dann, wenn man an sie glaubt und sie verfolgt. So, wie Bianca Barlage es getan hat. Als gelernte Krankenschwester kam sie über ihr Interesse an Naturheilkunde und die Beschäftigung mit Hautkrankheiten zum Thema Seifenherstellung. Heute betreibt sie ihre eigene Seifenmanufaktur und stellt in liebevoller Handarbeit Seifen her, die im Grunde genommen, wahre Kunstwerke sind.

Gestern durfte ich Bianca einen Tag lang in ihrer Manufaktur begleiten. Von Anfang an durfte ich miterleben, wie eine ihrer Seifen entsteht. Und wenn man das einmal gesehen hat, merkt man erst, viel Hingabe, Liebe und Arbeit in einem ihrer Seifenstücke steckt. Alles wird von Hand gemacht. Ständig wird die Temperatur gemessen. Die Zutaten und Inhaltsstoffe werden sorgfältig geprüft. Jeder Handschritt ist wohl überlegt. Und genauso muss es sein, denn alle Rezepte, nach denen sie ihre Seife herstellt, sind kontrolliert, geprüft und zertifiziert. Als Unternehmen, dass Seifen herstellt, fällt sie unter das Lebensmittelgesetz und wird dadurch durch die Lebensmittelbehörde überprüft. Genauso ist gewährleistet, dass ihre Seifen immer den besten und höchsten Qualitätsansprüchen genügen.

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Die Veränderung Halte Dich von der Masse fern

Wenn es eine echte Konstante in meinem Leben gibt, die sich durch all die Jahre wie ein roter Faden zieht, dann ist es die Veränderung. Die Veränderung ist ein Bestandteil meines Lebens. Ich kann sie nicht abschütteln. Auch wenn ich es wollte. Doch mittlerweile möchte ich es gar nicht mehr. Sie gehört zu mir. So sehr, wie der Tod zum Leben dazugehört.

Die Veränderung war immer da. Immer. In jeder Phase meines Lebens. In jedem Jahr. Immer wieder hat sie mir die Hand geschüttelt und mich dabei – mal langsam, mal schnell – in eine andere Richtung gedrückt. Auf einen anderen Weg gelenkt. Manchmal hat mir das Angst gemacht. Manchmal wurde ich traurig. Es gab Tage, an denen ich wütend war und Tage, an denen ich mich freute. Doch jedes Mal, wenn ich mich wehrte, bemerkte ich, dass mir der Widerstand gegen die Veränderung nicht guttat.

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