Septemberhochzeit

Das Laub, dass der Sommer ausgetrocknet hat, kann sich kaum noch halten. Ein Windzug, der unangekündigt durch die dichten Kronen der Bäume fegt, weht sie davon. Langsam treiben sie zu Boden und legen sich auf die noch warme Erde. Einige Möwen fliegen lautlos vom Wasser zum Wald und werden somit zu stillen Zeugen jenes Augenblickes, in dem sich zwei Menschen in vollkommener Einsamkeit liebevolle Dinge sagen. Es ist Ihr Tag, Ihr Augenblick und dieser gehört ihnen ganz allein. Septemberhochzeit. 

Letztes Wochenende. Samstag. Ein herrlicher Tag am Rande der Thülsfelder Talsperre. Vor dem Hotel Heidegrund ist alles aufgebaut. Zahlreiche Stühle zeugen von den Gästen, die in den nächsten Minuten eintreffen werden. Zwei Menschen geben sich an diesem Tag das Ja-Wort. In einer freien Zeremonie. Vor den Menschen, die diesen Beiden das Meiste im Leben bedeuten, bekennen sie sich voller Liebe zueinander. Ich stehe wieder mal am Rand. Die Kamera im Anschlag. Den Finger am Auslöser. Hochkonzentriert und voller Motivation. Hochzeit. Eine der letzten in einer langen Saison. Noch liegen einige Termine vor mir und dann heißt es wieder Abschied nehmen. Abschied von einer wunderbaren Zeit voller emotionaler Augenblicke.

Für mich ist dieser Tag ein besonderer Tag. Meine Eltern haben Hochzeitstag. An diesem Tag vor vierzig Jahren haben sie sich in einer kleinen Kirche das „Ja-Wort“ gegeben. Seit dem leben sie glücklich zusammen, streiten sich manchmal und versöhnen sich wieder. Drei Kinder haben sie großgezogen. Drei Jungs. Mich und meine Brüder. An diesem Tag, ihrem Tag, sind sie nicht zu Hause. Ein kleiner Urlaub. Lüneburger Heide. Nur die zwei. Und während sie entfernt durch die Heide spazieren, stehe ich hier in der Heide. Mit zwei Menschen, die ihren Weg noch vor sich haben. Und dass das mindestens genauso gut funktioniert, wie bei meinen Eltern, da bin ich mir sicher. Das merkt man.  

Ein Tag ist nur ein Augenblick

Das Fertigmachen vor der Trauung. Die Trauung selbst. Die Glückwünsche und Gratulationen. Fotos in der Heide. Alleine. Mit der Familie. Ein Stück Torte zwischendurch. Der Sektempfang am Abend. Der Tanz, die Feier, das Essen und die Getränke. Alles geht so schnell vorbei und man merkt, der Tag ist nur ein Augenblick. Ein Moment in einer langen Geschichte. Doch genau dieser Moment ist der Anfang einer Geschichte, aus der, mit etwas Mühe, etwas Liebe und ganz viel Hingabe, etwas Wundervolles entstehen kann.   

Und vielleicht, in vierzig Jahren, an einem schönen Tag im September, sitzt ein Paar vor seinem Haus und blättert in dem alten Fotobuch, in dem die Fotos ihres ersten Tages als Familie abgedruckt sind. Vielleicht erzählen sie sich dann von diesem Tag, von den Momenten und Augenblicken. Und während dann, ein Finger über die Gesichter streicht, die lange Zeit ein Teil ihres Lebens waren, fällt eine Träne zu Boden. Eine Träne, geboren aus einer fröhlichen und traurigen Erinnerung. 

Und wenn ich in vierzig Jahren noch hier bin, werde ich schon etwas älter sein. Meine Hände werden Geschichten erzählen und in meinen Augen spiegelt sich vielleicht die Erinnerung an das, was längst gewesen ist. Hochzeiten werde ich dann sicherlich nicht mehr fotografieren. Aber ich werde meinen Kindern, vielleicht meinen Enkeln, Geschichten erzählen können. Von vielen wunderbaren Paaren, die ich an einem der besten Tage ihres Lebens begleiten durfte. Ein schöner Gedanke. Einer, auf den man sich freuen kann. An einem Tag im September.   

Ende Oktober Der Winter kommt...

Ich mag den Herbst. Mit seinen wechselnden Launen. Mit seinen Stürmen. Und seinen bunten Farben. Ich mag die Sonne, wenn sie abends durch die Zweige bricht und die Melancholie an manchen Tagen, wie sich langsam, dunkel, über die Felder legt. Wenn es langsam kälter wird und man an dunklen Tagen die Lichter des Dorfes sehen kann. Es wird ruhiger. Stiller. Die Erntemaschinen verstummen langsam und in den Häusern und auf den Fensterbänken erleuchten wieder die Kerzen, die leise flüsternd, dass bevorstehende Weihnachtsfest verkünden.

Heute ist Feiertag. Ausnahmsweise. Viele Menschen haben frei. Zeit. Zeit für Freunde. Für die Familie. Für einen Herbstspaziergang. Doch hinter dem Dorf, am Anfang des Horizonts, zeigen sich dunkle Wolken, die Regen bei sich tragen. Wahrscheinlich wird es wieder auf das Kaminfeuer hinauslaufen. Auf eine heiße Tasse Tee, leckeres Gebäck und Geschichten aus Büchern, so wie sie früher schon erzählt wurden. Man gedenkt den Toten, den Verstorbenen, den Menschen die sich einen Platz im Herzen verdient haben. Man wird leise. So, wie man es immer wird. Ende Oktober. Wenn der Winter kommt.

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Die DJI Mavic Pro Mit der Drohne die Welt von oben sehen.

Vor einigen tat ich das, was ich eigentlich schon lange wollte, es mich aber irgendwie dann doch nicht getraut habe. Doch wie es am Ende immer ist, siegte das Herz über den Verstand und ich war im Besitz meiner ersten, eigenen Drohne. Die DJI Mavic Pro* fand einen Platz in meinem Equipment.

Zugegeben. Noch nach dem ich die Drohne ausgepackt habe, war ich mir nicht sicher, ob das wirklich eine gute Idee war. Die Einrichtung war nicht ganz einfach, manche Dinge einfach umständlich und zwischendurch stand ich kurz davor, zu verzweifeln. Doch als die Drohne das erste Mal in die Luft ging und ich durch das Display meines Smartphones die Welt sehen konnte, war ich restlos überzeugt.

Die DJI Mavic Pro lässt sich so wunderbar leicht fliegen. Na klar, am Anfang ist, dass alles etwas ungewohnt und natürlich hat man Angst. Angst davor, dass das Gerät abstürzt und der Wert der Drohne plötzlich für den Arsch ist. Angst davor, die Drohne zu verlieren oder sonst was. Aber, nachdem man sich etwas mit der Technik beschäftigt hat, die richtigen Einstellungen einstellt und einfach etwas vorsichtig ist, macht es einfach unheimlich Spaß, mit der Drohne zu fliegen.

Regeln. Haftpflicht. Und Kennzeichnung.

Es ist wahrscheinlich nicht mehr so leicht, mit einer Drohne zu fliegen, wie es vor einiger Zeit noch der Fall war. Neue Regelungen haben die ganze Sache etwas verschärft und es gibt unzählige Regeln, die den Flug mit der Drohne nicht ganz einfach machen. Ich persönlich möchte an dieser Stelle jetzt nicht im Detail darauf eingehen. Zumal möchte ich hier nicht mit Halbwissen glänzen. Es gibt Blogs und Webseiten, die einfach bessere Informationen bereitstellen und mit Fachwissen glänzen.

Fakt ist allerdings, dass es nicht erlaubt ist, ohne Haftpflichtversicherung zu fliegen. Des Weiteren muss jede Drohne mit einem kleinen Schild bestückt werden, auf dem steht, wem diese Drohne gehört. Das Schild muss feuerfest sein, damit im Zweifelsfall der Halter der Drohne ermittelt werden kann.

Und wenn man das alles im Kasten hat, sich an die Regeln hält und einfach etwas vorsichtig und nachsichtig ist – dann steht dem Flugvergnügen nichts mehr im Wege. Ich für meinen Teil bin – nach anfänglicher Skepsis – komplett begeistert. Und obwohl die Steuerung relativ simpel, die App einfach erklärt und der Flug an sich einfach ist, so brauche ich dennoch etwas Übung.

Hauptsächlich kaufte ich mir die Drohne für tolle Filmaufnahmen aus der Luft. Landschaften. Hauptsächlich. Zumal es ja eh verboten ist, über Wohngebiete und Menschenansammlungen zu fliegen. Und natürlich gibt es Flugverbotszonen, in denen man ebenfalls nicht fliegen darf. Aber ich denke, dass ich Euch in ein paar Tagen bzw. Wochen Aufnahmen präsentieren kann. Wenn das Wetter mitspielt.

Vorläufiges Fazit zur DJI MAVIC PRO

Abschließend kann ich sagen, dass ich die DJI Mavic Pro* in mein Herz geschlossen habe. Sie ist meine Lieblingsdrohne geworden, was in Anbetracht der Tatsache, dass ich nur die eine habe, relativ leicht ist. Trotzdem. Sie ist klein, handlich und kompakt. Schnell startklar und einfach zu fliegen. Sie filmt in 4K und fotografiert mit 12MP. Alles lässt sich über die entsprechende App ganz einfach steuern und mit etwas Übung bekommt man auf jeden Fall tolle Ergebnisse. Ergebnisse, die ich Euch hier im Blog sicherlich noch das ein oder andere Mal präsentieren kann. Und darauf, ja darauf freue ich mich.

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Altenoythe. Aus der Luft. 99 Meter Höhe. Vom Esch aus.

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Ein freies Wochenende Und jede Menge Bilder

Manchmal ist es das Lachen der Kinder. Manchmal der Glanz in den Augen unseres Partners. Vielleicht ist es der Geschmack, des heißen Cappuccinos. Oder der Geruch des trockenen Holzes, was langsam im Kamin vor sich hin glimmt. Vielleicht sind es die Vögel, die am Himmel ihre Bahnen ziehen oder die Regentropfen auf den Grashalmen am Wegesrand, in denen sich manchmal die ganze Welt spiegelt. Manchmal sind die großen Wunder einfach Kleinigkeiten.

An diesem Wochenende habe ich frei. Keine Termine. Keine Verpflichtungen. Einfach mal Zeit. Zeit für die kleinen und großen Wunder unserer Welt. Zeit für Kinderlachen und heißen Cappuccino. Zeit für ein warmes Feuer am Kamin. Zeit für die Vögel, die am Himmel fliegen und die Regentropfen auf den Grashalmen. Zeit, mir meine Welt einmal mit viel Phantasie anzuschauen. Hier. Da. Überall.

Kamera: Sony Alpha 7s (http://amzn.to/2huc4rT  *)
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