Komm nach draußen

Komm nach draußen. Dort findet das Leben statt und dort findest Du die Abenteuer, die Deine Seele füllen.

In den letzten Tagen und Wochen saß ich die meisten Stunden am Schreibtisch. Das war in Ordnung, schrieb und werkelte ich doch an meinem ersten Roman. Nun ist die Geschichte zum größten Teil fertig erzählt und das Manuskript fast fertig geschrieben. Zeit, wieder mehr nach draußen zu gehen, um Fotos zu schießen, Abenteuer zu erleben und das Leben unter freiem Himmel zu genießen.

Als kleiner Junge lief ich oft über die Felder, die sich hinter Hof befanden, auf dem ich aufwachsen durfte. Meinem elterlichen Hof. Nicht selten, gerade in den Herbstmonaten, kam ich völlig verdreckt nach Hause. Manchmal sehr zum Leidwesen meiner Mutter, hatte sie doch am Ende die Arbeit mit den verschmutzen Hosen. Natürlich fragte sie mich zuweilen, wo ich mich wieder rumgetrieben hatte. Doch böse war sie deswegen nicht. Ich glaube, die mochte es, dass ich mich die meiste Zeit des Tages draußen aufhielt.

Auch heute noch zieht es mich immer wieder nach draußen. Weit hinter die Vorgärten der Vorstadtsiedlungen. Rauf, auf die alten Feldwege, die Sandwege, die Wiesen und Felder. Es zieht mich immer noch in die Wälder, zwischen die hohen Bäume, dorthin, wo die Luft um ein Vielfaches frischer ist. Und ich möchte jedem, der es hören möchte sagen: „Komm nach draußen. Dort findet das Leben statt und dort findest Du die Abenteuer, die Deine Seele füllen.“  

Komm nach draußen

Komm nach draußen.

Ich kann verstehen, dass es der einen oder dem anderen schwer fallen mag zu glauben, dass ein Aufenthalt in der Natur spannend sein kann, saß ich doch selbst stundenlang auf einem Baumstumpf, ohne dass etwas „Spannendes“ passierte. Doch zu behaupten, draußen sei nichts los, käme einer Lüge gleich. Es ist immer etwas los. Immer. Und überall. Selbst im heimischen Garten oder im Stadtpark lässt sich etwas Besonderes entdecken. Wir müssen nur lernen, wirklich zu sehen.  

Zugegeben. Die Fotos in diesem Beitrag, die ich im letzten Jahr schießen durfte, bilden die Ausnahme. Die größeren Wildtiere lassen sich zuweilen nur schwer beobachten. Rothirsche kommen in der Region, in der ich lebe, überhaupt nicht vor. Zum Teil wird das Rotwild sogar gesetzlich daran gehindert, seinen natürlichen Lebensweisen nachzugehen *. Doch Füchse, Marder, Dachse und natürlich das Rehwild, lassen sich fast überall beobachten. Auch die vielen anderen Tiere, die draußen vorkommen, sind es immer wieder wert, ihnen Beachtung zu schenken. Hummeln, Bienen, Greifvögel, Hasen – jedes Tier, jede Pflanze, jeder Weg und im Grunde genommen alles, was wir draußen finden können, ist auf die ein oder andere Weise spannend.   

Wenn ich also sage, „komm nach draußen“, dann meine ich damit, dass wir rausgehen, die Natur erleben und versuchen sollten, sie zu verstehen. Wir sollten versuchen, zu sehen, zu hören, zu riechen und vor allem zu fühlen. Wir bekommen draußen, wenn wir wirklich achtsam durch die Welt gehen, ein Gefühl für das große Ganze und vor allem – und vielleicht ist das viel wichtiger – ein Gefühl für uns selbst. Allerdings nur, wenn wir allein sind und uns die Zeit nehmen, uns selbst wirklich zuzuhören. Wir sind ein Teil des Ganzen und nicht von allem losgelöst, wie wir zuweilen versucht sind zu glauben.        

komm nach draußen

Kommst Du mit?

Die meiste Zeit streife ich allein über die Wiesen und Felder. Ich laufe allein durch die Wälder und Haine. Meistens habe ich meine Kamera dabei, weil ich es liebe, die Natur zu fotografieren. Schon als Kind mochte ich es, einsam durch die Weite zu wandern und mir, so wie ich es möchte, alles in Ruhe anzusehen. Erst dabei habe ich gelernt, dass die Einsamkeit eine zuverlässige Freundin sein kann, die mir hilft, mir selbst wirklich zuzuhören.

Und auch, wenn ich gern allein unterwegs bin, weil das Alleinsein mir die Ruhe schenkt, die ich in diesen, doch zuweilen unwirklichen Zeiten brauche, möchte ich jede und jeden dazu einladen, es mir gleich zu tun. Ich möchte jeder Person, die es hören möchte, sagen, komm nach draußen, erlebe die Natur und das, was sie uns zu bieten hat. Mit meinen Fotos, meinen Geschichten und den kleinen Abenteuern, die ich immer nur vor der Haustür erlebe, möchte ich inspirieren, motivieren und animieren. Wenn Du also möchtest, dann komm doch mit, folge mir auf Instagram, YouTube oder Facebook und verpasse nichts. Ich würde mich sehr darüber freuen und vielleicht sagst Du Dir ja selbst des Öfteren mal:

Los. Komm nach draußen.