Der erste Tag. Zweitausendeinundzwanzig. Große Vorsätze gibt es nicht. Und mit einigen schlechten Gewohnheiten habe ich bereits gebrochen. Also kein Neuanfang im eigentlichen Sinne. Was ich die letzten Tage so gemacht hab? Aufgeräumt und ausgemistet. Und ehrlich gesagt, es fühlt sich gut an.   

Das vergangene Jahr habe ich zu den Akten gelegt. Ich möchte gar nicht weiter darüber sprechen. Allerdings will ich nicht sagen, dass es schlecht war. Aber eben auch nicht besonders gut. Es war anders. Anders als erwartet und vor allem anders als geplant. Vielleicht sollte ich mir deswegen doch eine Sache für dieses Jahr vornehmen. Weniger planen. Weniger planen und mehr machen. Und eine Sache, die ich definitiv mehr machen möchte, ist schreiben.

Schreiben. Wenn Du mich fragst, sie ist mir von allen Kommunikationsformen immer noch die Liebste. Alleine vor dem Rechner sitzen, den Geruch von frisch gebrühtem Kaffee in der Nase und genügend Zeit sich in Ruhe zu überlegen, welchen Gedanken man als nächstes „aufs Papier“ bringen möchte. Dieses Jahr möchte ich mehr schreiben. Hier. Auf dem Blog. Allerdings ohne Plan und Vorgaben. Einfach aus Lust und Laune heraus. So, wie es mir gefällt. Es müssen keine festen Themen sein, kein Businessgefasel oder Mehrwertgeschwafel. Einfach so schreiben, wie ich es früher stets gemacht habe. Tatsächlich. Darauf habe ich Lust.  

Zweitausendeinundzwanzig. Ich habe keine Ahnung, was mir dieses Jahr bringen wird. Ich habe keine Ahnung, wie es verlaufen wird. Wahrscheinlich wird es anders sein als das letzte Jahr. Vielleicht aber auch ähnlich. Wer kann das heute schon genau sagen? Aber wenn es ein paar schöne Geschichten in diesem Jahr geben wird, oder ein paar tolle Gedanken, dann schreibe ich sie auf. Und wenn das Jahr mir traurige Momente in den Weg legt oder Augenblicke, die weniger leicht sind, dann schreibe ich sie ebenfalls auf. Und am Ende vom Jahr kann ich mir dann diese Seiten ansehen und weiß genau, wann ich lachen oder weinen durfte. Ich finde, das ist ein guter Plan. Auch, wenn ich in diesem Jahr eigentlich keine Pläne machen wollte. Es kommt halt doch oft anders, als wir denken.