Nachtgedicht

Nachtgedicht

Die letzte Glut ist längst verglommen,
die Asche, sie wird langsam kalt. 
Die Finsternis ist angekommen,
ja, die Zeit macht niemals halt.

Schaurig tanzen nun die Bäume,
in den Windes Nachtgebet,
während ich ganz friedlich träume
und sich die Stille zu mir legt.

Des Nachts ist alle Nähe fern.
Und einsam wandeln wir im Traume,
hell leuchtet uns, der Abendstern
und die Hoffnung, hier im Raume.