Ich lebe im Norden. Im Norden Deutschlands. In Norddeutschland. Nicht ganz an der Küste, aber auch nicht weit entfernt davon. Eine gute Stunde mit dem Auto. Würde ich sagen. Vielleicht manchmal mehr, aber eigentlich nie weniger. Doch der Norden ist mehr als nur die Nordsee. Überall gibt es wunderbare Orte, verschlafene kleine Dörfer, atemberaubende Städte und romantische Landschaften. Es gibt so viel zu entdecken, dass die Geschichten, die man schreiben könnte, mehr sind als nur eine Kritzelei auf einem Bierdeckel.

Es war ein Dienstag. Ich saß vor meinem leeren Terminkalender, der voller Aufgaben war. Keine Termine, aber unheimlich viel zu tun. Allerdings konnte ich keinen klaren Gedanken fassen, keinen Anfang finden und erst recht kein Ende. Und schnell merkte ich, dass es keinen Sinn macht anzufangen, weil mein Kopf einfach nicht mitspielen wollte. Die Gedanken fuhren Achterbahn und ich fuhr mit. Sollte ich erwähnen, dass mir davon schlecht wird? Vielleicht schon. Denn es erklärt, warum ich den Schreibtisch hinter mir ließ und gerade aus ans Meer fuhr. Ich brauchte den Norden, den Wind und das Meer. Ich musste meinen Kopf freibekommen.

Auf dem Weg zum Meer fuhr ich über kleine Landstraßen und Autobahnen, durch Städte und Dörfer, über Brücken und an weitläufigen Feldern vorbei. Ich sah alte Windmühlen und Backsteinhäuser die Geschichte erlebt hatten. Die kleinen Flüsse und Kanäle hatten es mir angetan und zwischendurch überlegte ich, ob ich nicht einfach mal anhalten sollte. Ich tat es aber nicht, weil die Gezeiten mir dafür ihre Quittung ausgestellt hätten.

Eine steife Brise sorgt für einen klaren Kopf

An diesem Dienstag hatte ich nichts dabei. Keine Kamera. Kein Smartphone. Nur meine Geldbörse, einen vollen Kopf und eine Idee davon, wie ich, in diesen, Ordnung bringen könnte. Am Meer angekommen, den Horizont im Blick und das Rauschen der Wellen in den Ohren, bemerkte ich allerdings, dass ich keine Idee, keinen Plan benötigte. Das Meer, die tobende Brandung, der Klang der Möwen und der Geruch von Salz in der Luft sorgten ohne weiteres Zutun meinerseits für klare Gedanken. Es war unbeschreiblich schön und unheimlich beruhigend. Vom Wald her kannte ich so etwas schon, doch das Meer schaffte das alles wesentlich schneller.

Und während ich in einem kleinen Café eine heiße Tasse Tee trank, mir das gereichte Gebäck schmecken ließ und die Vielzahl an Menschen beobachtete, dachte ich einfach nach. Über dieses. Über jenes. Ohne Plan und ohne Struktur. Ich ließ die Gedanken fliegen und kommen, wie sie wollten. Und manchmal ist genau das, das Beste, was man machen kann.

Und ein Resultat dieser losen Gedanken ohne Struktur, ohne Konzept, war die Idee, über das zu schreiben, was ich an diesem Tag gesehen habe. Doch als ich damit begann, wurde mir schnell klar, dass das mal nicht „einfach so“ gemacht ist. Die kleinen Dörfer. Die Städte. Die Felder, die Landstraßen. Der kleine Fleck an dem ich eine Pause machen wollte. Die alten Kirchen und die alten Geschichten. Die Geschichten vom Norden, vom Wind, vom Meer.

Zwischenzeiten.com

Vom Norden. Vom Wind. Vom Meer.

ZWISCHENZEITEN.COM. Die Seite läuft bereits. Ein alter Blog, der neue Wege gehen soll. Viel wird nicht verändert. Nur die Inhalte werden aufbereitet. Es wird aufgeräumt, sortiert und weggeschmissen. Instagram, Facebook, YouTube. Dörfer und Städte. Schöne Ecken und tolle Plätze. Filme, Fotos und Geschichten. Vom Norden. Vom Wind. Vom Meer. Am 15. November soll es richtig losgehen. In einem Monat. Irgendwie… Irgendwie freue ich mich darauf.

#NORDENWINDMEER

Passend zum Norden, zum Wind und zum Meer habe ich mir das Hashtag #NORDENWINDMEER ausgedacht. Und unter der Domain www.nordenwindmeer.de gelangt man direkt auf eine Social-Wall auf der man alle öffentlichen Beiträge von Twitter und Instagram findet, die mit dem Hashtag #nordenwindmeer versehen wurden.

Wenn Du also auch Deinen Instagram, Twitter oder YouTube Beitrag auf der Nordenwindmeer-Wand sehen möchtest, verwende einfach das Hashtag #nordenwindmeer und Du bist dabei. Vorausgesetzt: Deine Account ist öffentlich und für jeden einsehbar.