„Fang einfach an,“ hatte er gesagt. „Mach es einfach,“ meinte er. Und irgendwie klang es aus seinem Mund so leicht. Überhaupt hatte er diese Leichtigkeit, die ich bei einigen Menschen immer wieder bewundere. Sie fangen einfach an. Sie fragen nicht nach Risiken, möglichen Fehlschlägen oder eventuellen Niederlagen. Und wenn sie stürzen, stehen sie wieder auf, klopfen sich den Staub von den Schultern und machen alles neu.

Der Januar war scheiße. Punkt. Scheiße schreibt man zwar nicht, aber anders lässt es sich in ganz kurzen Worten einfach nicht erklären. Er war zu dunkel, zu nass, zu trist. Es gab familiäre Nachrichten, die ebenfalls scheiße waren und so ist es kaum verwunderlich, dass meine persönliche Motivationskurve dem Januar ziemlich ähnlich war. Aber egal. Abschließen. Loslassen. Weitermachen. Das ist immer die bestmögliche Option.

Ach ja. Er hatte noch einen guten Tipp. Er sagte mir, wenn ich die Sonne sehen würde, sollte ich kurz anhalten. Ganz egal, wie viel Zeit ich hätte – oder nicht hätte – ich müsse anhalten. Anhalten. Aussteigen. Auftanken. Keine Ahnung. Aber ich glaube er hatte Recht. Denn als in den letzten zwei Tagen die Sonne so herrlich vom Himmel schien, bemerkte ich, wie sich die Stimmung in mir änderte. Ein paar kurze Sonnenstrahlen reichten aus um mich zu motivieren. Verrückt. Und jetzt? Hab ich richtig Bock.

Bock auf Film

Ich habe vor kurzem meinen ersten, längeren Film gedreht. Eine kurze Dokumentation über den Beruf des Elektronikers im Fachbereich der Energie- und Gebäudetechnik. Natürlich gibt es auch Frauen in diesem Bereich und selbstverständlich sollte ich auch die Elektronikerin im Fachbereich der Energie- und Gebäudetechnik explizit erwähnen. Aber ganz ehrlich? Manchmal ist mir dieses ganze politisch korrekte Geschreibsel echt zu anstrengend. Egal. Das ist nicht das Thema.

Ich habe einen Film gedreht. Einen Tag lang habe ich ein Unternehmen hier aus dem Ort begleiten dürfen. Welches Unternehmen, wo wir gewesen sind usw. werde ich einem späteren Beitrag nochmal erwähnen. Allerdings hat mir das so viel Spaß gemacht, dass ich das jetzt öfter machen möchte. Also habe ich mir was ausgedacht. Die „NORDENWINDMEER Filmproduktion“. Unter diesem Namen werde ich also zukünftig für Unternehmen – aber auch für meinen Blog „Zwischenzeiten.com“ Videos und Filme produzieren. Was hat er nochmal gesagt? Ach ja. Einfach machen.

Bock auf Foto

Ich glaube ja, dass es kein Geheimnis mehr ist, dass ich immer mal wieder als Fotograf in Erscheinung trete. Auf Hochzeiten zum Beispiel. Immer wieder gerne. Und auch in der kommenden Saison stehen einige Hochzeiten im Kalender. Natürlich sind noch einige Kapazitäten frei, wenn also noch jemand Bock auf Hochzeit hat? Ich bin dabei. Und wer sich vorab schon mal einen kleinen Einblick in meine Arbeit verschaffen möchte. Bitteschön

Seit 2014 bin ich nun selbstständig. Und seit dieser Zeit habe ich schon, dass ein oder andere Brautpaar begleiten dürfen. Und denke ich zurück, dann erfüllt mich das mit tiefer Dankbarkeit. Ehrlich. Das ist jetzt nicht nur eine Floskel. Ich meine es wirklich so. Ich durfte so viel sehen, so viel erleben, so viel mitmachen. Ich habe tolle Menschen kennengelernt, wunderbare Orte gesehen und ganz viele verschiedene Eindrücke sammeln dürfen. Das ist nicht selbstverständlich. Bei Weitem nicht. Und daher bin ich wirklich dankbar.

Und ich freue mich, dass ich auch in diesem Jahr wieder fotografieren darf. Nicht nur auf Hochzeiten. Auch auf anderen Gelegenheiten. Aber davon und darüber möchte ich Euch erzählen, wenn es soweit ist.

Bock auf Text

Januar. Ich glaube, ich erwähnte es bereits. Ich hatte einen Termin in Oldenburg. Ein Unternehmen aus dieser schönen Stadt hatte mich angerufen, weil sie auf der Suche nach jemanden waren, der ihnen schöne Texte für die Webseite schreiben könne. Nun gut. Letzten Endes lag es wahrscheinlich an mir. Ich denke, ich habe mich nicht gut verkauft. Vielleicht war ich auch einfach zu ehrlich, zu direkt oder unseriös. Keine Ahnung. Jedenfalls habe ich nie wieder etwas von dem Unternehmen gehört.

Ehrlich gesagt, ich kam mir zwischenzeitlich vor wie früher im Deutschunterricht. Meine damalige Lehrerin trichterte mir regelmäßig ein, dass ich nicht schreiben könne. Das ich kein Gefühl für Text und Sinn habe. So ähnlich hat sie es gesagt. Nicht wortwörtlich. Aber so ungefähr. Ja, der Deutschunterricht war für mich immer so, wie der Januar in diesem Jahr. Sagen wir mal so: Wenig erfreulich.

Ich weiß nicht, ob ich schreiben kann. Keine Ahnung. Aber wie hat er gesagt? Einfach machen. Fang an. Mach es einfach. So. Ungefähr. Und ich liebe es zu schreiben. Hier. Da. Dort und noch an anderer Stelle.  In diesem Jahr möchte ich noch mehr schreiben. Warum? Weil es mir guttut. Ich glaube, dass ist der Hauptgrund. Und ob mich ein Unternehmen jetzt nicht mag, meine Texte blöd findet oder Frau Ichsagihrennamennicht meint, ich hätte kein Gefühl für schöne Texte – ist mir egal. Ich mache es einfach. Weil ich Bock drauf hab.

Frühling. Sommer. Herbst. Kennt man.

Gut. Hätten wir das geklärt. Der Winter neigt sich dem Ende, der Frühling steht vor der Tür. Aufwachen, Staub abklopfen und anfangen. Ich bin motiviert, hab richtig Lust und ganz viel vor. Das Einzige, was jetzt noch nervt, ist der Winterspeck. Tja. Irgendwas ist immer….