Die Veränderung Halte Dich von der Masse fern

Wenn es eine echte Konstante in meinem Leben gibt, die sich durch all die Jahre wie ein roter Faden zieht, dann ist es die Veränderung. Die Veränderung ist ein Bestandteil meines Lebens. Ich kann sie nicht abschütteln. Auch wenn ich es wollte. Doch mittlerweile möchte ich es gar nicht mehr. Sie gehört zu mir. So sehr, wie der Tod zum Leben dazugehört.

Die Veränderung war immer da. Immer. In jeder Phase meines Lebens. In jedem Jahr. Immer wieder hat sie mir die Hand geschüttelt und mich dabei – mal langsam, mal schnell – in eine andere Richtung gedrückt. Auf einen anderen Weg gelenkt. Manchmal hat mir das Angst gemacht. Manchmal wurde ich traurig. Es gab Tage, an denen ich wütend war und Tage, an denen ich mich freute. Doch jedes Mal, wenn ich mich wehrte, bemerkte ich, dass mir der Widerstand gegen die Veränderung nicht guttat.

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Ende Oktober Der Winter kommt...

Kalter Wind. Leicht aus Nordost kommend. Ein Schwarm Wildgänse fliegt in die entgegengesetzte Richtung. Wahrscheinlich dem Sommer entgegen. Hinter den großen Windkraftanlagen, die mächtig ihre Flügel drehen, geht langsam die Sonne auf. Sie zeigt sich einen Augenblick, um im nächsten hinter den Wolken zu verschwinden. Es ist still. Einsam. Irgendwie gespenstisch verlassen, an diesem frühen Morgen. Ende Oktober. Und eines ist sicher: Der Winter kommt.

Ich mag den Herbst. Mit seinen wechselnden Launen. Mit seinen Stürmen. Und seinen bunten Farben. Ich mag die Sonne, wenn sie abends durch die Zweige bricht und die Melancholie an manchen Tagen, wie sich langsam, dunkel, über die Felder legt. Wenn es langsam kälter wird und man an dunklen Tagen die Lichter des Dorfes sehen kann. Es wird ruhiger. Stiller. Die Erntemaschinen verstummen langsam und in den Häusern und auf den Fensterbänken erleuchten wieder die Kerzen, die leise flüsternd, dass bevorstehende Weihnachtsfest verkünden.

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Der Traum vom Fliegen Altenoythe aus der Luft

Leicht liegt der Dunst über dem Land. Schon in den frühen Morgenstunden fahren schwere Maschinen über die Äcker. Die letzte Ernte will eingefahren werden, bevor der frostige Winter seine knochigen Finger auf das Land legt. Zwischen all dem Trubel geht ein Mann mit seinem Hund spazieren. So, wie jeden Tag. Ich stehe am Rand. Warte einen Augenblick. Und steige dann, nachdem die Ruhe ihr Ok gegeben hat, in die Luft. Von hier oben wirkt alles so friedlich.

Ich frage mich, ob es der Nebel ist oder doch der Staub der Sahara, der die Welt in ein so seltsames Licht legt. Undurchsichtig. Verschwommen. Nicht wirklich klar. Ich steige weiter in die Luft. Höher und höher. Soweit ich kann. Und darf. Dann halte ich einen Augenblick lange inne, orientiere mich und sehe in der Ferne mein Heimatdorf. Aus hundert Metern Höhe.

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Der Bauernmarkt 2017 Impressionen - Ein Kurzfilm

Es ist Sonntag. Der dritte im Oktober. Die Bäume leuchten in den buntesten Farben. Vom Himmel strahlt die Sonne in ihrem schönsten Licht. Es ist warm, der Himmel blau und auf den Bürgersteigen unseres kleinen Dorfes laufen unzählige Füße in Richtung des Dorfgemeinschaftshauses. Bauernmarkt. In Altenoythe. Und dieser lockt in jedem Jahr über 10.000 Besucher ins Dorf. Auch an diesem Wochenende.

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