Ende Oktober Der Winter kommt...

Kalter Wind. Leicht aus Nordost kommend. Ein Schwarm Wildgänse fliegt in die entgegengesetzte Richtung. Wahrscheinlich dem Sommer entgegen. Hinter den großen Windkraftanlagen, die mächtig ihre Flügel drehen, geht langsam die Sonne auf. Sie zeigt sich einen Augenblick, um im nächsten hinter den Wolken zu verschwinden. Es ist still. Einsam. Irgendwie gespenstisch verlassen, an diesem frühen Morgen. Ende Oktober. Und eines ist sicher: Der Winter kommt.

Ich mag den Herbst. Mit seinen wechselnden Launen. Mit seinen Stürmen. Und seinen bunten Farben. Ich mag die Sonne, wenn sie abends durch die Zweige bricht und die Melancholie an manchen Tagen, wie sich langsam, dunkel, über die Felder legt. Wenn es langsam kälter wird und man an dunklen Tagen die Lichter des Dorfes sehen kann. Es wird ruhiger. Stiller. Die Erntemaschinen verstummen langsam und in den Häusern und auf den Fensterbänken erleuchten wieder die Kerzen, die leise flüsternd, dass bevorstehende Weihnachtsfest verkünden.

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Die DJI Mavic Pro Mit der Drohne die Welt von oben sehen.

Ein Knistern durchbricht die Stille. Ein leiser Knall erfüllt den Raum. Langsam springen Regentropfen gegen die Scheiben, während man durch das Fenster des Kamins die Flammen lodern sehen kann. Die Bäume in unserem Garten wehen hin und her. Das Laub fällt im Sekundentakt. Kein guter Tag zu fliegen. aber ein guter, um davon zu schwärmen.

Vor einigen tat ich das, was ich eigentlich schon lange wollte, es mich aber irgendwie dann doch nicht getraut habe. Doch wie es am Ende immer ist, siegte das Herz über den Verstand und ich war im Besitz meiner ersten, eigenen Drohne. Die DJI Mavic Pro* fand einen Platz in meinem Equipment.

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Der Traum vom Fliegen Altenoythe aus der Luft

Leicht liegt der Dunst über dem Land. Schon in den frühen Morgenstunden fahren schwere Maschinen über die Äcker. Die letzte Ernte will eingefahren werden, bevor der frostige Winter seine knochigen Finger auf das Land legt. Zwischen all dem Trubel geht ein Mann mit seinem Hund spazieren. So, wie jeden Tag. Ich stehe am Rand. Warte einen Augenblick. Und steige dann, nachdem die Ruhe ihr Ok gegeben hat, in die Luft. Von hier oben wirkt alles so friedlich.

Ich frage mich, ob es der Nebel ist oder doch der Staub der Sahara, der die Welt in ein so seltsames Licht legt. Undurchsichtig. Verschwommen. Nicht wirklich klar. Ich steige weiter in die Luft. Höher und höher. Soweit ich kann. Und darf. Dann halte ich einen Augenblick lange inne, orientiere mich und sehe in der Ferne mein Heimatdorf. Aus hundert Metern Höhe.

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Ein freies Wochenende Und jede Menge Bilder

Wir sind umgeben von Wundern. Von großen und von kleinen Wundern. Von Wundern, die wir oft als Selbstverständlichkeiten sehen. Die wir einfach nicht wahrnehmen. Weil uns vielleicht die Zeit fehlt. Oder das Auge. Vielleicht aber fehlt uns auch die Phantasie, die uns irgendwann verloren gegangen ist. Doch manchmal, wenn die Zeit da ist, wir unsere Augen öffnen und die Phantasie wiederentdecken, die wir im Rausch der Eile verloren haben, können wir sie sehen. Die kleinen und großen Wunder unserer Welt.

Manchmal ist es das Lachen der Kinder. Manchmal der Glanz in den Augen unseres Partners. Vielleicht ist es der Geschmack, des heißen Cappuccinos. Oder der Geruch des trockenen Holzes, was langsam im Kamin vor sich hin glimmt. Vielleicht sind es die Vögel, die am Himmel ihre Bahnen ziehen oder die Regentropfen auf den Grashalmen am Wegesrand, in denen sich manchmal die ganze Welt spiegelt. Manchmal sind die großen Wunder einfach Kleinigkeiten.

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Herbstgedanken Herbst. Ein Wort in bunten Farben.

Die Luft trägt den Beigeschmack von Klarheit. Nicht mehr lange und die Welt taucht sich selbst in zartes Gold, während die ersten Herbststürme über längst vergessene Felder brechen. Im alten Schuppen liegt das trockene Holz gestapelt und zwischen den Scheiten haben es sich Mäuse gemütlich gemacht. Über den Sommer, während des Regens. Doch sobald das erste Feuer im alten Kamin lodert, müssen sie sich erneut auf ihre Reise machen. An einen anderen Ort, zu einer anderen Geschichte. Der Herbst ist da und mit ihm die Ruhe, die das Ende immer mit sich bringt…

Der Kalender schweigt immer öfter. Seltener erzählt er von großen Feiern und bunten Lichtern, seltener vom Takt der Musik und vom Schall der Schritte, der über Tanzböden fegt und in den Ohren der Menschen meist unbemerkt verschwindet. Er schweigt und lässt Platz für Träume und Geschichten, für Märchen und Abenteuer. Eine Idee von Kerzenlicht und Spaziergängen über zugefrorene Äcker. Langsam wirft der Regen seine Tropfen an die Scheibe und der Wind spielt im Laub der Bäume. Sein Spiel und sein Rauschen wirft mich aus meinen Gedanken und bringt mich zurück an diesen Ort. Ich drehe die Heizung auf. Zum ersten Mal in diesem Herbst.

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