Der Terminkalender ruft mich noch. Bis zum Hl. Abend. Bis zur letzten Sekunde. Einige Videos, die noch gedreht werden wollen. Einige Besprechungen, die noch gehalten werden wollen. Einige Fotos, die noch geschossen werden wollen. Und dann? Kehrt Ruhe ein. Langsam. Über Nacht. Wenn Weihnachten beginnt und alles irgendwie anders ist.

Ein heißer Kakao. Knisterndes Kaminfeuer. Spaziergänge ohne Zeitdruck. Lachende Kinder. Spielende Jungs. Manchmal früh ins Bett fallen, manchmal lange aufbleiben. Weihnachtsgebäck und heißer Tee. Selbstgemachte Burger und heiße Suppe bei Mama. Um die Wette rennen. Regentropfen an kalten Fensterscheiben. Wünsche ich mir nicht wirklich, wird aber so kommen. Und? Ist auch nicht schlimm.

24.12.2017 – 07.01.2017

Zwei Wochen Pause. Urlaub. Zusammenhängend. Am Stück. Hatte ich das letzte Mal Ende März. Dann begann die Hochzeitssaison und ich war oft und viel unterwegs. Meist an den Wochenenden. Meistens lange. Dazwischen gab es Vor- und Nachbearbeitung und andere Dinge, die so getan werden mussten. Natürlich hatte ich Freiräume. Aber zwei Wochen am Stück, ganz ohne Termine? Nein. Die gab es nicht. Die gönne ich mir. Jetzt. Oder eben nächste Woche.

Und wenn ich will, schnappe ich mir meine Kamera. Wenn ich möchte, schreibe ich einen Text. Aber ich muss nicht. Ich kann. So, wie es mir gerade in den Sinn kommt. Solltet Ihr also gar nicht von mir hören, macht Euch keine Sorgen. Ich bin woanders. Im Niemandsland. Mitten im Stillstand. Oder einfach nur, in einer kleinen Auszeit.